„Am Freitag sind in Wien insgesamt vier Frauen und ein Mädchen getötet worden. Eine Tat fand in einem Bordell statt und hatte drei Frauen zum Opfer. Bei einem zweiten Fall wurden eine Mutter und ihre 13-jährige Tochter tot in ihrer Wohnung in Wien gefunden“, berichtet ZEIT ONLINE.

Gegen die drei Frauen im Bordell sei mit massiver Gewalt vorgegangen worden, die Toten wiesen heftige Schnitt- und Stichverletzungen auf. Das Motiv für die Tat sei weiter unklar. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger wurde von der Polizei festgenommen. Beim zweiten Fall wurden die Mutter und ihre Tochter vermutlich erwürgt oder erstickt. Hauptverdächtiger für die Tat soll der Vater der 13-Jährigen sein.

„Der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser verzeichnete laut Nachrichtenagentur AFP im vergangenen Jahr 26 Femizide. Die österreichische Regierung hat angekündigt, gegen diese Verbrechen vorzugehen, und zudem mehr finanzielle Unterstützung für Organisationen versprochen, die Gewaltopfern helfen“, so die ZEIT. „Nach den aktuellen Femiziden appellierte die Bundesfrauenvorsitzende der oppositionellen SPÖ, Eva-Maria Holzleitner, an die Bundesregierung, eine Krisensitzung einzuberufen und gemeinsam an einem Nationalen Aktionsplan Gewaltschutz zu arbeiten. Jede dritte Frau in Österreich sei von Gewalt betroffen, die Anzahl an Femiziden sei die höchste in Europa, sagte Holzleitner.“

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Ein Beitrag von herCAREER, 
veröffentlicht bei LinkedIn 26.02.2024